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	<title>Wissenswertes &#8211; Katzenschutzverein Karlsruhe und Umgebung e.V.</title>
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	<description>Tierschutz mit Herz und Verstand</description>
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		<title>Haltung von Wohnungskatzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[KSV-NEU]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2020 13:40:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
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					<description><![CDATA[Durch Langeweile können sich bei Wohnungshaltung schnell Unarten wie Kratzen an Tapeten und Polstern, Unsauberkeit oder Übersprungshandlungen wie extrem häufiges Putzen oder Kahllecken des Fells, sowie Apathie zeigen. Man kann jedoch sehr viel dafür tun, um ein interessantes und abwechslungsreiches Wohnumfeld zu bieten. Hier einige Beispiele: GesellschaftKatzen sind nicht unbedingt Einzelgänger – besonders junge Katzen [&#8230;]]]></description>
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<p></p>



<p>Durch Langeweile können sich bei Wohnungshaltung schnell Unarten wie Kratzen an Tapeten und Polstern, Unsauberkeit oder Übersprungshandlungen wie extrem häufiges Putzen oder Kahllecken des Fells, sowie Apathie zeigen. Man kann jedoch sehr viel dafür tun, um ein interessantes und abwechslungsreiches Wohnumfeld zu bieten. Hier einige Beispiele:</p>



<p><strong>Gesellschaft</strong><br>Katzen sind nicht unbedingt Einzelgänger – besonders junge Katzen spielen gerne zusammen und entwickeln ein soziales Miteinander. Deshalb vermitteln wir junge Katzen gerne zu Zweit oder als Zweitkatze – besonders, wenn diese nur in der Wohnung gehalten werden. Aber auch ausgewachsenen Katzen, die daran gewöhnt sind, tut es gut, Gesellschaft zu haben. Generell sollte man Wohnungskatzen nicht so lange allein lassen – aber bei Haltung einer einzelnen Katze, z.B. einem „Einzelgänger“, ist zweibeinige Gesellschaft und Zeitvertreib mit Spielen und Schmusen noch wichtiger.</p>



<p><strong>Wohnungsgröße- und Gestaltung</strong><br>Um der Katze wenigstens ein bisschen Abwechslung zu bieten, sollte die Wohnung mehrere Räume haben, zu der die Katze Zutritt hat. Helle Räume, Fensterbänke, Kratzbäume, ggf. auch Wandbretter mit Teppichboden zum Draufliegen, ungiftige Zimmerpflanzen und Katzengras, Wasserbrunnen mit täglichem Frischwasser oder mehrere Wassernäpfe, und im Idealfall ein begrünter und mit Katzennetz gesicherter Balkon mit Sitzgelegenheiten um Frischluft, Sonne und interessante Ausblicke zu haben, sollten die Wohnung ergänzen, um der Katze genügend Bewegung, Abwechslung und Sinnesreize zu bieten.</p>



<p><strong>Spiele</strong><br>Alles was man jagen kann, ist interessant für Katzen, wenn diese Dinge auch noch interessant riechen, umso besser: z.B. Haselnüsse und Walnüsse in der Schale, mit Katzenminze gefüllte Objekte an Angelschnüren oder wippenden Vorrichtungen (die Katze sollte sich nicht darin verheddern können), Kratzbäume mit Spielmäusen an Gummischnüren, Bällchen. Raschelkartons und Spiel- und Fummelbretter bieten zusätzlich sinnvolle Beschäftigung, Bewegung und Spaß. Katzen lieben auch Rituale, bspw. tägliches gemeinsames Spielen, Verstecken oder Werfen von kleinen Leckereien wecken Vorfreude auf das Heimkommen des geliebten Zweibeiners, stärken die Bindung und steigern die Fitness, denn Stubentiger sollten ebenso auf die Figur achten, sowie Muskulatur und Gelenke durch artgerechte Bewegung stärken.</p>



<p><strong>Düfte</strong><br>Katzen finden natürliche Gerüche sehr interessant: Katzenminze, Katzengras, Haselnüsse und Walnüsse in der Schale, kleine Tannenzapfen heimischer ungiftiger Nadelbäume regen die Sinne an und fördern den Spieltrieb.</p>



<p><strong>Krallen wetzen</strong><br>Sich strecken und die Krallen wetzen &#8211; für Katzen ein Grundbedürfnis und echtes „Wellness-Erlebnis“. Kratzbäume gibt es in allen Größen – von Halbhoch bis zur Fensterbank oder Deckenhoch mit fester Verspannung oder als ganze Kratzbaum-Landschaft: Eine gute Investition in das Wohlbefinden Ihrer Katze!</p>



<p><strong>Frischluft</strong><br>Ein mit Katzennetz ausreichend gesicherter und katzengerecht gestalteter Balkon bietet ganzjährig die Möglichkeit, damit die Katze nicht nur die Umwelt beobachten kann, sondern auch Frischluft und Sonne genießen kann. Ein wichtiger Aspekt, damit die Katze gesund bleibt.</p>



<p><strong>Toiletten-Hygiene</strong><br>Zwei Katzentoiletten sollten Standard sein, da eine Katze nicht gerne in eine Toilette geht, die bereits mehrfach benutzt ist. Sie vergräbt im Freien ihre „Geschäftchen“ an unterschiedlichen Orten – dieses natürliche Bedürfnis kann man mit zwei Toiletten und gutem Einstreu, das die Gerüche gut aufnimmt, simulieren. Tägliches, mehrfaches säubern sollte selbstverständlich sein. Wir weisen immer wieder darauf hin, dass Katzen sehr schnell „unsauber“ werden, wenn dieser Punkt bei der Wohnungshaltung zu wenig beachtet wird.</p>



<p><strong>Frischwasser</strong><br>Katzen trinken draußen gerne in Pfützen (was nicht immer hygienisch ist). Wir empfehlen daher, um das Trinkverhalten zu fördern, zwei große Wassernäpfe. Bei stark kalkhaltigem Leitungswasser sind große Wassernäpfe, die alle zwei Tage frisch gefüllt werden besser, weil sich der Kalk dann absetzt. Auch Katzenbrunnen mit fließendem Wasser animieren zum häufigeren Trinken. (Auch hier täglich frisches Wasser!). Stellen Sie die Näpfe an verschiedenen Stellen auf.</p>



<p><strong>Futter und Futterplätze</strong><br>Hochwertiges Trockenfutter ist ein guter „Zeitvertreib“ für die Katze, sollte aber maßvoll gegeben werden. Näheres dazu auf unserer Seite <a href="https://katzenschutzverein-karlsruhe.de/katzenernaehrung/"><strong>Katzenernährung</strong></a>.<br>Gewöhnen Sie Ihre Katze an Frischfleisch (Geflügel und helles Fleisch abkochen und nicht lange liegen lassen) sowie gekochten Fisch – ungewürzt – es hat einen hohen Sättigungsgrad und versorgt die Katze mit lebenswichtigem tierischen Eiweiß, was in vielen Weichfuttersorten nicht der Fall ist. Achten Sie auf die Prozentangaben zu Fleischmehl auf dem Etikett (meist sind es nur 4% und dies aus minderwertigen Eiweißquellen, wie Federblut, Geschlechtsorgane, und alles, was nicht für den menschlichen Verzehr verwendet werden darf).</p>



<p>Der Futterplatz sollte so gewählt sein, dass die Katze in Ruhe fressen kann – daher nicht im Geh- oder häufig frequentierten Bereich. Das Weichfutter bitte nicht den ganzen Tag in der Wohnung stehen lassen, da es bei 20 °C Raumtemperatur schnell unappetitlich und oft ungenießbar wird.</p>
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		<title>Die Tätowierung der Katze</title>
		<link>https://katzenschutzverein-karlsruhe.de/die-taetowierung-der-katze/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[KSV-NEU]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jan 2020 13:48:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
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					<description><![CDATA[Als verantwortungsbewusster Katzenhalter stellt sich Ihnen die Frage: Lasse ich meine Katze per Chip oder per Tätowierung kennzeichnen? Beide Methoden haben Nachteile: Die Tätowierung kann eventuell nicht gut lesbar sein oder nach einigen Jahren verblassen. Der Nachteil des Chips ist, dass er äusserllch nicht sichtbar ist . Wird eine entlaufene Katze mit Chip gefunden, so [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Als verantwortungsbewusster Katzenhalter stellt sich Ihnen die Frage: Lasse ich meine Katze per Chip oder per Tätowierung kennzeichnen?</p>



<p>Beide Methoden haben Nachteile: Die Tätowierung kann eventuell nicht gut lesbar sein oder nach einigen Jahren verblassen. Der Nachteil des Chips ist, dass er äusserllch nicht sichtbar ist .</p>



<p>Wird eine entlaufene Katze mit Chip gefunden, so ist nicht auf den ersten Blick erkennbar, dass sie einen Besitzer hat. Außerdem kann der Chip nach einem Sturz oder sonstigen Unfall beschädigt sein, sodass er nicht mehr lesbar ist.</p>



<p>Vor Diebstahl schützen beide Kennzeichnungsarten nicht 100%-ig. Der Chip wird hinter dem Ohr gesetzt und wandert den Hals hinunter bis er an einer Stelle zwischen unterem Nacken und Schulter zum Stillstand kommt und mit dem Bindegewebe verwächst. Er kann durch einen einfachen Hautschnitt entfernt werden.<br>
Die Tätowierung kann undeutlich werden, jedoch ist es nicht mehr möglich, sie durch abschneiden der Ohrspitzen zu entfernen, da die Tierärzte die Tätowierung mittlerweile mittig setzen. Bei einem Tier mit abgeschnittenen Ohren wüsste man also sofort, dass es gestohlen wurde.</p>



<p>Deshalb empfehlen wir jedem Katzenhalter aus unserer Erfahrung heraus, sein Tier sowohl tätowieren, als auch chippen zu lassen.</p>



<p>Die Kennzeichnung muss unbedingt registriert werden, entweder bei TASSO oder dem Deutschen Haustierregister – am besten bei beiden. Die Formulare für die Registrierung erhalten Sei bei ihrem Tierarzt.</p>



<p>Selbst wenn Sie irgendwo eine überfahrene Katze finden, bringen Sie sie in eine Tierarztpraxis um den eventuell vorhandenen Chip oder die Tätowierung vom Tierarzt einlesen zu lassen, sodass der Halter benachrichtigt werden kann. – Denken Sie daran: Es könnte Ihre Katze sein, die Sie noch jahrelang vergeblich suchen…</p>



<p>Ebenso tragisch ist es, wenn niemand auf den Gedanken kommt, dass die nette zugelaufene Katze, die er schon seit einigen Wochen füttert, von einem anderen Menschen schmerzlich vermisst wird.</p>



<p>Jede fünfte Katze vermisste Katze läuft jemandem zu, ohne dass der Finder sie meldet. – Wie gesagt, es könnte Ihre Katze sein (siehe oben)…</p>



<p>Bitte melden Sie zugelaufene oder überfahrene Tiere in Ihrer lokalen Zeitung. Diese Anzeigen sind immer kostenlos.</p>
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		<title>Katzenwelpen</title>
		<link>https://katzenschutzverein-karlsruhe.de/katzenwelpen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[KSV-NEU]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jan 2020 15:05:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
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					<description><![CDATA[“…eben lag es noch schlafend im Körbchen – jetzt hängt es am Vorhang!“ Kinder und Katzenwelpen haben einiges gemeinsam: man sollte sie nicht lange aus den Augen lassen und ihnen einiges „verzeihen“ können. Natürlich freuen wir uns riesig, wenn Sie sich ein Kätzchen bei uns aussuchen aber manches Argument für eine ausgewachsene Katze ist nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>“…eben lag es noch schlafend im Körbchen – jetzt hängt es am Vorhang!“</strong></p>



<p>Kinder und Katzenwelpen haben einiges gemeinsam: man sollte sie nicht  lange aus den Augen lassen und ihnen einiges „verzeihen“ können.  Natürlich freuen wir uns riesig, wenn Sie sich ein Kätzchen bei uns  aussuchen aber manches Argument für eine ausgewachsene Katze ist nicht  von der Hand zu weisen.</p>



<p>Berufstätige Katzenfreunde sollten sich bei reiner Wohnungshaltung  unbedingt für zwei Katzenkinder entscheiden, damit für Unterhaltung und  tierische Lebensfreude gesorgt ist. Wenn in angemessenem Alter (mind. 6  Monate) Auslauf gewährt wird, kann man diese Zeit auch mit viel Spielen  überbrücken. Eine erwachsene Katze hat zweifelsfrei den Vorteil, dass ihr Charakter ausgeprägt ist und man weiß, mit wem man es künftig zu tun  hat.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Katzenernährung</title>
		<link>https://katzenschutzverein-karlsruhe.de/katzenernaehrung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[KSV-NEU]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jan 2020 15:05:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
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					<description><![CDATA[Würden Katzen Mäuse kaufen?? Als reiner Fleischfresser bräuchte die Katze zur optimalen Ernährung eine reine Rohfütterung ganzer Tiere, einschliesslich vorverdauten Mageninhalten, Knochen, Sehnen usw. – Dies ist für den durschnittlichen Katzenhalter natürlich nicht realisierbar und so ist er auf die Verfütterung von Fertignahrung angewiesen. Leider werden in der Tierfuttermittelindustrie zur Steigerung des Profits in diesem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Würden Katzen Mäuse kaufen??</strong></h4>



<p>Als reiner Fleischfresser bräuchte die Katze zur optimalen Ernährung eine reine Rohfütterung ganzer Tiere, einschliesslich vorverdauten Mageninhalten, Knochen, Sehnen usw. – Dies ist für den durschnittlichen Katzenhalter natürlich nicht realisierbar und so ist er auf die Verfütterung von Fertignahrung angewiesen.</p>



<p>Leider werden in der Tierfuttermittelindustrie zur Steigerung des Profits in diesem Fertigfutter oftmals „Zutaten“ verarbeitet, die der Gesundheit Ihrer Katze eher abträglich sind, wie z.B. minderwertige Schlachtabfälle (von kranken Tieren, es kann auch karzinogenes Gewebe dabei sein), Abfallfette und sogar Zucker!</p>



<p>Der Fleischanteil ist immer sehr gering, und die „4 % Huhn, Kaninchen“ usw. bedeuten nichts anderes, als dass von diesen Abfällen 4 % von dem genannten Tier stammen.</p>



<p>Normalerweise würde keine Katze so etwas anrühren, jedoch werden Geschmacks- und Konservierungsstoffe beigesetzt, die die Katze ihren Ekel vergessen lassen.</p>



<p>Um Ihrer Katze ein langes, gesundes Leben zu bescheren, sollten Sie sich nicht von „süßen“ Katzen-Bildchen aus der Werbung verführen lassen. – Sie sollten hochwertiges Futter kaufen. Die Inhaltsstoffe solchen Futters entsprechen weitgehend den natürlichen Nahrungsgewohnheiten der Katze und tragen somit maßgeblich zu deren Gesundheit bei!</p>



<p>Diese hochwertigen Futtermarken sind sowohl als Nass- als auch als Trockenfutter erhältlich. Durch hochwertige Inhaltsstoffe haben Sie keine Niere und Leber belastenden pflanzlichen Abfallprodukte und damit verringert sich auch die Gefahr einer Erkrankung der Harnwege.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kein „Sinn“ für Süßes</h4>



<p>Katzen fehlt das Enzym Glucokinase, das den Abbau von Kohlehydraten in der Leber regelt. Das macht Katzen anfällig für Diabetes. Umso unverständlicher ist es, dass im Katzenfutter häufig Getreide (wie z.B. Weizen oder Mais) mit bis zu 20 % als billiger Füller enthalten ist. Reis wird dagegen von den Katzen verwertet und ist deshalb meist in Diätfutter oder „Sensitive-Varianten“ enthalten – die bessere Alternative!</p>



<p><strong>In allen Ernährungsfragen berät Sie der KatzenschutzVerein gerne.</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Kastration ist Katzenschutz</title>
		<link>https://katzenschutzverein-karlsruhe.de/die-kastration-ist-katzenschutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[KSV-NEU]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jan 2020 15:04:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Thema Kastration wird leider zum Schaden der Tiere oftmals ohne Sachkenntnis diskutiert. Medizinisch falsch sind folgende Annahmen: Die weibliche Katze muss mindestens einmal Junge gehabt haben, bevor man sie kastriert – kastrierte Kater werden fett und jagen keine Mäuse mehr. Den Gegnern der Kastration sei gesagt: Dass ein „natürliches“ Leben (wie sie meinen) weit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Thema Kastration wird leider zum Schaden der Tiere oftmals ohne Sachkenntnis diskutiert.</p>



<p>Medizinisch falsch sind folgende Annahmen:  Die weibliche Katze muss mindestens einmal Junge gehabt haben, bevor man sie kastriert – kastrierte Kater werden fett und jagen keine Mäuse mehr.</p>



<p>Den Gegnern der Kastration sei gesagt: Dass ein „natürliches“ Leben (wie sie meinen) weit entfernt ist von jeder Romantik – für das Tier bedeutet das, nur etwa 1  bis  5  Jahre alt zu werden, viele Junge in die Welt zu setzen, von denen höchstens ein Drittel überlebt. – Unkastrierte Tiere entlaufen bei Einsetzen der Geschlechtsreife häufig und legen dabei viele Kilometer zurück, da sie dem Duft eines Geschlechtspartners folgen. – Dabei werden sie oftmals überfahren, von Tierhassern eingefangen und zu Tode gequält. Sie fangen sich schwere Infektionskrankheiten ein und gehen jämmerlich zu Grunde.</p>



<p>Die Vorteile der  r e c h t z e i t i g e n  Kastration (inzwischen setzt die Rolligkeit der Katze bereits mit durchschnittlich 4 – 5 Monaten ein) liegen auf der Hand:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Kaum Bedürfnis herumzustreunen</li><li> Keine übel riechenden Markierungen</li><li> Keine Rolligkeitssymptome</li><li> Weniger Aggression</li><li> Mehr Menschenbezogenheit</li><li> Kaum Risiko hormoneller Erkrankungen wie Zysten, Gesäugetumore oder Gebärmutterentzündung bei der weiblichen Katze sowie Prostatakrebs beim Kater</li><li> Deutlich geringeres Risiko der Infektion mit FeLV (=Leukose) oder FIV (= Katzenaids) durch den Wegfall des Paarungsbisses (bei diesem werden die genannten Krankheiten übertragen) und den Wegfall der Katerkämpfe</li><li> Doppelt so hohe Lebenserwartung</li><li> Keine ungewollten Katzenkinder, für die man kein gutes Zuhause findet</li></ol>



<p>Sämtliche Tierheime und Tierschutzorganisationen Deutschlands sind bereits jetzt ganzjährig völlig überlastet als Folge von uneinsichtigen, unaufgeklärten und leider auch einfach faulen und gleichgültigen Katzenbesitzern.</p>



<p>Es kann also nur eine Antwort geben wenn Sie „Ihr“ Tier lieben und generell ein verantwortungsbewusster Tierfreund sind: Die Kastration rettet Leben!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gefahr für Abgabetiere</title>
		<link>https://katzenschutzverein-karlsruhe.de/gefahr-fuer-abgabetiere/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[KSV-NEU]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jan 2020 15:04:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.katzenschutzverein-karlsruhe.de/?p=1372</guid>

					<description><![CDATA[Es ist passiert: Ihre Samtpfote überrascht Sie mit süßen Babies und Sie möchten die Katzenkinder nach dem Abstillen in gute Hände geben. – Sie schalten vielleicht eine Anzeige in der Presse „Katzenbabies zu verschenken!“ Was jedoch wissen Sie wirklich über die Menschen, die sich da melden, auch wenn diese noch so freundlich und tierlieb erscheinen? [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es ist passiert: Ihre Samtpfote überrascht Sie mit süßen Babies und Sie möchten die Katzenkinder nach dem Abstillen in gute Hände geben. – Sie schalten vielleicht eine Anzeige in der Presse „Katzenbabies zu verschenken!“<br>
Was jedoch wissen Sie wirklich über die Menschen, die sich da melden, auch wenn diese noch so freundlich und tierlieb erscheinen?</p>



<p>Leider sind es oftmals professionelle Tierhändler, die sich auf Anzeigen für kostenlose Tierabgaben melden. – Die Tiere werden dann entweder weiterverkauft „an irgendwen – Hauptsache gewinnbringend“. Einige verkaufen die Tiere an Versuchslabore oder an sogenannte Liebhaber schwarzer Katzen, die die Tiere dann bei Ritualmorden anlässlich schwarzer Messen opfern!</p>



<p>Auch sind Pelzhändler unterwegs, für die Katzenwelpen sehr interessant sind aufgrund ihres flauschigen Felles, z.B. als Verzierung an Anoraks oder Jeansjacken. Auch als Schlüsselanhänger oder Spielzeug sind diese Felle begehrt – ihre Bezeichnung lautet dann „ Lipi“ oder „Genotte“. Außerdem laufen Katzenwelpen Gefahr, als Schlangenfutter zu enden. Schlangen benötigen lebende Beute, neben Nagetieren werden auch Katzenbabies verfüttert.<br>
Wie kann man sich vor alledem schützen?</p>



<p>Wichtig sind die Information wohin das Tier kommt und dass Sie sich das neue  Zuhause selbst ansehen. Lassen Sie sich Adresse und Tel.-Nr. geben und kontrollieren Sie die Richtigkeit anhand des Ausweises. Machen Sie unangemeldete Kontrollbesuche. – Schließen Sie einen Tierschutz-Abgabe-Vertrag ab  (wenden Sie sich diesbezüglich an eine seriöse Tierschutzorganisation, die Sie kennen – diese werden Sie beraten und Ihnen weiterhelfen). Wichtig in einem solchen Vertrag ist auch die Klausel, dass das Tier nicht an Dritte weitergegeben werden darf ohne Ihre Einwilligung.</p>



<p>Sehr wichtig: Verlangen Sie eine Schutzgebühr (wir empfehlen € 50,00). Ein Tier, das nichts kostet, fliegt ganz schnell auf die Straße. Eine Abgabesumme jedoch schützt die Katze auch vor unseriösen Tierihändlern. Denn durch diesen Preis lohnt sich die Anschaffung des Tieres für keinen Händler mehr.</p>



<p>Für Fragen steht Ihnen selbstverständlich jerderzeit gerne der KatzenschutzVerein zur Verfügung.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Natur der Katze</title>
		<link>https://katzenschutzverein-karlsruhe.de/die-natur-der-katze/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[KSV-NEU]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jan 2020 15:03:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
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					<description><![CDATA[Verantwortungsbewusste Haltung Ca. 8 Millionen Katzen leben in deutschen Haushalten. Die Mehrheit wird nicht artgerecht gehalten. Eine kühne Behauptung? Keineswegs, sondern traurige Bilanz langjähriger Erfahrung. Ein Blick auf die Natur der Katze macht deutlich, wie artgerechtes Katzenleben aussehen müsste. Diese Tiere sind noch lange nicht völlig domestiziert. Das bedeutet, sie sind in Verhalten und Bedürfnis [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong> Verantwortungsbewusste Haltung </strong></p>



<p>Ca. 8 Millionen Katzen leben in deutschen Haushalten. Die Mehrheit wird nicht artgerecht gehalten. Eine kühne Behauptung? Keineswegs, sondern traurige Bilanz langjähriger Erfahrung. Ein Blick auf die Natur der Katze macht deutlich, wie artgerechtes Katzenleben aussehen müsste. Diese Tiere sind noch lange nicht völlig domestiziert. Das bedeutet, sie sind in Verhalten und Bedürfnis ihren „wilden“ Vorfahren sehr ähnlich.</p>



<p>Eine „normale“ Katze ist viele Stunden täglich auf Achse. Sie erkundet, kontrolliert, markiert ihr Revier, liegt auf der Lauer, jagt, spielt, rennt, räkelt sich in der Sonne und hat diverse Kontakte zu Artgenossen, die freundlicher, feindlicher oder gleichgültiger Natur sein können. Hierbei werden die hoch entwickelten Sinne der Katze gefordert, und sie bleibt ausgeglichen und aktiv, was sich positiv auf ihren Stoffwechsel und auf die Psyche auswirkt.</p>



<p>Um eines klar zu sagen: Wir sind keine Gegner der Wohnungshaltung. Da nicht genügend (verkehrsberuhigte und sichere) Freigangplätze zur Verfügung stehen, vermitteln wir sogar recht viele Katzen in reine Wohnungshaltung – jedoch nur Katzen, die bislang auch keinen Freigang hatten, also gar nichts Anderes gewohnt sind. – Hierbei muss jedoch beachtet werden, dass der Katze in dieser eingeschränkten Haltungsform ein Ausgleich für die nicht möglichen artgemäßen Aktivitäten geschaffen wird. Die natürlichen Lebensgewohnheiten müssen so gut wie möglich simuliert werden, damit die Katze physisch und psychisch gesund bleibt. – Eine Katze, die auf beispielsweise 45 m² als Einzeltier gehalten wird, zeigt IMMER (die eine früher, die andere später) körperliche und/ oder seelische Folgen, die aus dieser unnatürlichen Haltungsform resultieren.</p>



<p>Viele dieser Katzen fressen sich aus Frust und Langeweile dick und rund mit verheerenden Folgen für die Gesundheit: Stoffwechselstörungen, Harngrieß, Diabetes, Herzerkrankungen, etc. – Psychische Folgen können sein: Gereiztheit Peitschen mit dem Schwanz, Unsauberkeit, Unberechenbarkeit (kommt zum Streicheln, haut dann jedoch urplötzlich nach dem Halter), hektisches in der Wohnung Umhergehen; das Benehmen gleicht dem eines Raubtieres im Zoo, das zwanghaftes, neurotisches Verhalten zeigt. Die Katze sucht nach Beschäftigung, lässt sich an Möbeln, Tapeten und/ oder den Armen und Beinen ihres Besitzers aus. – Nur zu oft wird das Tier dann abgeschoben, weil es angeblich „einen Knall hat“. Der Tierhalter ist nicht sensibel genug, das abnormale Verhalten seiner Katze auf die Haltungsform zu beziehen.</p>



<p>Natürlich spielt auch die Größe der Wohnung eine Rolle. Je kleiner ein Domizil ist, desto schneller kennt die Katze alles in- und auswendig und es mangelt an Beschäftigung und Bewegung. – Damit eine Katze sich austoben und Energie abbauen kann, braucht es schon etwas mehr Platz. Neben hinreichenden Spiel- und Versteckmöglichkeiten ist das Vorhandensein einer Zweitkatze (es gibt Ausnahmen) zum Balgen, Schmusen, Rennen und zur gegenseitigen Fellpflege ideal. – Wobei nicht zu lange mit der Anschaffung einer Zweitkatze gewartet werden sollte, damit das vorhandene Tier sich nicht schon zum ungeselligen Alleinherrscher entwickelt hat.</p>



<p>Tausende von Tierärzten, Psychologen und aufmerksamen Tierhaltern berichten von körperlich und/ oder seelisch kranken Katzen, deren Leid auf die widernatürliche Haltungsform zurückzuführen ist. – Und auch wenn es weitaus mehr Katzen, als ihren Bedürfnissen entsprechende Unterbringungsmöglichkeiten gibt, darf die Konsequenz nicht darin liegen, den Tieren ein nicht artgerechtes Leben zuzumuten! Vielmehr muss darauf abgezielt werden, die Überpopulation durch strikte Kastration zu minimieren, um so in den Genuss der Wahlmöglichkeit bezüglich der Haltung zu gelangen.  – Auch das ist verantwortungsbewusster Tierschutz.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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